Kategorie: Text
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Nie wieder als Holocaustrelativierung | Ein Text von Joel Franke
Schon seit geraumer Zeit gibt es an der TU Dresden eine Diskussion um die Zivilklausel. Diese Kontroverse entflammte nun neu, als ein Drittmittelauftrag der TU von Elbit-System mit Dual-Use-Bezug bekannt wurde. Der studentische Protest dagegen übt sich derweil in Holocaustrelativierung.
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Über die Allgegenwart der Destruktivität – Zu Mario Wolfs »Die Totalität des Todestriebs« | Ein Text von Tom Thümmler
Der Titel des kürzlich erschienenen Buches von Mario Wolf regt zu Irritationen an: Die Totalität des Todestriebs, heißt es hier, soll dargestellt werden in einer Bewegung Von der Freud’schen Dialektik zu einer kritischen Triebtheorie. Nicht genug also, dass der Autor sich dem verruchten Todestrieb widmet, er garniert seine Ausführungen auch noch mit dem Vokabular der…
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„Ein Antizionist, das ist ein Humanist“ Bemerkungen zu einer Rede einiger Genossen von alea | Ein Text von Viktor R.
Am 9. November hielten „einige Genossen von alea“ einen Redebeitrag auf einer Gedenkkundgebung zum Jahrestag des Novemberpogroms. Im Wesentlichen besagt ihr Beitrag, dass Antisemitismus und Antizionismus tatsächlich zwei verschiedene (wenn auch ähnliche) Paar Schuhe sind und es deshalb zu nichts führt, Antizionisten als Antisemiten betiteln zu wollen. Die Genossen berühren einige wichtige Widersprüche, lösen sie…
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Warum eine Bibliothek? – Nachschlag zur Eröffnung der disputhek
Der audio-visuelle Input „Wir packen unsere Bibliothek aus“ von kssndrswk gibt keine Antwort auf die Frage “Warum eine Bibliothek?”, sondern lässt Bilder und Erinnerungen entlang eines Textes von Walter Benjamin vorbeiziehen. Er dreht sich in assoziativer Weise um die Frage, wie aus Einzelnen ein Ganzes, wie aus Büchern eine Bibliothek wird. Der Blick schweift ab…
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Vom Klimastreik zur Intifada – Das antizionistische Erwachen der Generation Fridays for Future | Ein Text von Dalis Adaphe
Was die einstigen Klimaaktivisten in der Identifikation mit den Palästinensern an Israel bekämpfen, ist das bereits im Klimastreik kultivierte diffuse Schuldgefühl als Teil der westlichen Gesellschaft; ein Unbehagen an der Moderne, welches sich an ihren Destruktivmomenten entzündet. Nicht um die bestimmte, sondern um die abstrakte Negation dieser Gesellschaft geht es ihnen: zurück zum status quo…
