Autor: disput
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Nie wieder als Holocaustrelativierung | Ein Text von Joel Franke
Schon seit geraumer Zeit gibt es an der TU Dresden eine Diskussion um die Zivilklausel. Diese Kontroverse entflammte nun neu, als ein Drittmittelauftrag der TU von Elbit-System mit Dual-Use-Bezug bekannt wurde. Der studentische Protest dagegen übt sich derweil in Holocaustrelativierung.
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Über die Allgegenwart der Destruktivität – Zu Mario Wolfs »Die Totalität des Todestriebs« | Ein Text von Tom Thümmler
Der Titel des kürzlich erschienenen Buches von Mario Wolf regt zu Irritationen an: Die Totalität des Todestriebs, heißt es hier, soll dargestellt werden in einer Bewegung Von der Freud’schen Dialektik zu einer kritischen Triebtheorie. Nicht genug also, dass der Autor sich dem verruchten Todestrieb widmet, er garniert seine Ausführungen auch noch mit dem Vokabular der…
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„Auf dem Monde“ | Redebeitrag Leipzig 9. 11.2025
Ein historisches Erinnern, welches nur Geschehenes sortiert und chronologisch anordnet, muss bewusstlos bleiben, fixiert auf das Bestehende. Es trennt auf, was zusammengehört, verzichtet auf Reflexion und setzt an die Stelle Bescheidwissen. Wer alles weiß, muss nicht mehr darüber nachdenken. Dadurch wird verdrängt, was als Kontinuum gegenwärtig ist: die Herrschaft von Staat und Kapital. Deshalb ist…
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„Der Jordan fließt nicht mehr seit weit vom Iran“ | Redebeitrag Leipzig 17.01.2026
Ende 1978 besuchte Michel Foucault den Ajatollah Khomeini in seinem Pariser Exil. In Artikeln lobpreiste Foucault die „politische Spiritualität“ des Revolutionsführers und verschloss die Augen vor dem Antisemitismus und der Misogynie, die der Ajatollah schon damals offen propagierte und die einen Kern seines politischen Programms ausmachten. So erklärte Foucault: „Unter einem ‚islamischen Staat‘ versteht niemand…
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„Ein Antizionist, das ist ein Humanist“ Bemerkungen zu einer Rede einiger Genossen von alea | Ein Text von Viktor R.
Am 9. November hielten „einige Genossen von alea“ einen Redebeitrag auf einer Gedenkkundgebung zum Jahrestag des Novemberpogroms. Im Wesentlichen besagt ihr Beitrag, dass Antisemitismus und Antizionismus tatsächlich zwei verschiedene (wenn auch ähnliche) Paar Schuhe sind und es deshalb zu nichts führt, Antizionisten als Antisemiten betiteln zu wollen. Die Genossen berühren einige wichtige Widersprüche, lösen sie…
