• „Ein Antizionist, das ist ein Humanist“ Bemerkungen zu einer Rede einiger Genossen von alea | Ein Text von Viktor R.
    Am 9. November hielten „einige Genossen von alea“ einen Redebeitrag auf einer Gedenkkundgebung zum Jahrestag des Novemberpogroms. [1] Im Wesentlichen besagt ihr Beitrag, dass Antisemitismus und Antizionismus tatsächlich zwei verschiedene (wenn auch ähnliche) Paar Schuhe sind und es deshalb zu nichts führt, Antizionisten als Antisemiten betiteln zu wollen. Das meinen die Redner nicht, um den Antizionismus zu verteidigen, sondern um ihn als eine eigenständige Erscheinung zu kritisieren. Erstmal ist anzuerkennen, dass der Beitrag versucht, die Antizionismus-Kritik weiterzutreiben, anstatt ideologiekritische Allgemeinplätze wiederzukäuen. In der Tat machen es sich einige zu einfach, wenn sie den Antizionismus schlichtweg als Antisemitismus mit Rebranding begreifen.… „Ein Antizionist, das ist ein Humanist“ Bemerkungen zu einer Rede einiger Genossen von alea | Ein Text von Viktor R. weiterlesen
  • Warum eine Bibliothek? – Nachschlag zur Eröffnung der disputhek
    Der audio-visuelle Input „Wir packen unsere Bibliothek aus“ von kssndrswk gibt keine Antwort auf die Frage “Warum eine Bibliothek?”, sondern lässt Bilder und Erinnerungen entlang eines Textes von Walter Benjamin vorbeiziehen. Er dreht sich in assoziativer Weise um die Frage, wie aus Einzelnen ein Ganzes, wie aus Büchern eine Bibliothek wird. Der Blick schweift ab auf Bleisatz, Papiermaschinen und Getriebe; die Gedanken auf die Schrullen echter Sammler und in die Benjaminsche auratische Ferne; und auf verfehlte Formen. – Mit der Eröffnung der disputhek ist die Frage nach dem Verhältnis unserer Bücher zum Format Bibliothek nicht schon hinter den Kulissen vollständig… Warum eine Bibliothek? – Nachschlag zur Eröffnung der disputhek weiterlesen
  • Vom Klimastreik zur Intifada – Das antizionistische Erwachen der Generation Fridays for Future | Ein Text von Dalis Adaphe
    Was die einstigen Klimaaktivisten in der Identifikation mit den Palästinensern an Israel bekämpfen, ist das bereits im Klimastreik kultivierte diffuse Schuldgefühl als Teil der westlichen Gesellschaft; ein Unbehagen an der Moderne, welches sich an ihren Destruktivmomenten entzündet. Nicht um die bestimmte, sondern um die abstrakte Negation dieser Gesellschaft geht es ihnen: zurück zum status quo ante, wie sie ihn in den Völkern des globalen Südens zu erkennen glauben.
  • Beiträge zur Frage „Warum kritische Theorie?“
    Die Eröffnung der disputhek wurde von kurzen Vorträgen und Kommentaren begleitet, welche die Fragen „Warum kritische Theorie?“ und „Warum eine Bibliothek?“ diskutierten. Jene zur ersten Frage können an dieser Stelle nachgelesen werden. Diskussionsbeitrag: Die Frage „Warum Kritische Theorie“ scheint einerseits sehr einfach zu beantworten zu sein, mit einem schlichten: weil es nötig ist. Oder, um es ausführlicher zu machen, vielleicht auch eher das „weil es nötig ist“, in seiner Nachdrücklichkeit zu bestimmen, ist auf den kategorischen Imperativ von Marx und Adorno zu verweisen. Die da lauten: „alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein… Beiträge zur Frage „Warum kritische Theorie?“ weiterlesen
  • Warum kritische Theorie? Warum eine Bibliothek?
    Am 26. April 2025 wird die disputhek ab 16 Uhr feierlich eröffnet. Aus diesem Anlass wird es zwei Beiträge mit Diskussion geben, welche sich den Fragen „Warum kritische Theorie?“ und „Warum eine Bibliothek?“ widmen. Warum kritische Theorie? Der 1. Mai steht bevor, und allerorts finden sich bereits die Mobi-Plakate an den Wänden – raus auf die Straße und nun wirklich mal Stimmung gegen die Kapitalisten machen. Diese Krise ist eine zu viel, jetzt müssen die Arbeiter es doch mal verstehen – so scheint der verbindende Subtext zu sein, der Anarchisten, Gewerkschaften und ML-Sekten eint. Man ist sich sicher, Gewissheit besteht:… Warum kritische Theorie? Warum eine Bibliothek? weiterlesen

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