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SUMMARY:Postmodern links – Ein Appell an Systematik und Selbstreflexion | Ein Vortrag von Ilse Bindseil
DESCRIPTION:Dass links wie alle anderen gesellschaftlichen Erscheinungen dem Zeitgeist unterworfen ist\, wird in einer Art Retrospektive\, auch einer persönlichen Aufarbeitung gezeigt\, dass links sich an einem Gesamtbegriff von Gesellschaft bewähren muss\, in einer abstrakten Überlegung verdeutlicht. \n\n\n\nErgänzung: Zur Frage\, wie es heute mit „links“ steht\, könnten sich andere und ungleich kompetenter äußern. Ich verstehe die Frage an mich\, die ich keine ausgewiesene\, eher eine aus den kritisch-theoretischen 68ern übriggebliebene Linke bin\, so: Was kann ich beitragen zu einer Bestimmung von links? \n\n\n\nBeitragen kann ich\, erstens\, etwas zum gedanklichen Hintergrund von links. Um einen tragenden\, auch einen schlagkräftigen Begriff\, ein Programm mit ihm verbinden zu können\, muss er auf Voraussetzungen fußen\, über die ich mir als einen vitalen Teil meiner Überzeugung klarwerden muss. Sich die Existenz solcher Voraussetzungen bewusst zu machen\, den Austausch über sie und mit ihnen zu pflegen\, dazu sollen meine Überlegungen einladen. Dass es sich dabei um alles andere als um „graue Theorie“ handelt\, davon sollen sie hoffentlich überzeugen. \n\n\n\nBeitragen kann ich\, zweitens\, etwas zum kurzen Abschnitt meiner Geschichte mit „links“. Da für mich Wahrheit nur in der Form – deutlicher: im Verlauf − der Auflösung falscher Vorstellungen existiert\, kann ich den von mir erlebten Abschnitt linker Geschichte nur als eine Geschichte weniger von Irrtümern und Lügen als vielmehr von geborgten Verkörperungen erzählen. Als „genuin links“ bleibt dabei eigentlich nur die Haltung rigoroser Selbstkritik und\, auf der affirmativen Seite\, das Vertrauen in „links“ als ein dem Kantischen „Geschichtszeichen“ analoges „Begriffszeichen“ übrig\, das mich auf dem rechten Weg hält.
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SUMMARY:Lesekreis Dialektik der Aufklärung
DESCRIPTION:[ab dem 16. April donnerstags ab 19 Uhr] \n\n\n\nJürgen Habermas hat die 1944 erschienene Dialektik der Aufklärung als das schwärzeste Buch (Habermas 1988: 130) der Philosophen Theodor W. Adorno und Max Horkheimer bezeichnet. Die Dialektik der Aufklärung scheint seither nicht nur für Habermas ein durchaus pessimistisches Buch zu sein: die darin vertretene Zeitdiagnose behaupte ja die Verschlingung von Mythos und Ratio\, die einseitig aufgelöst im Triumph der Barbarei über die Vernunft münde; in der Menschheitsgeschichte seien die Menschen demnach nicht über die Zeit vernünftiger\, die Verhältnisse nicht menschlicher geworden\, und überhaupt\, die Einrichtung einer Gesellschaft der Freien und Gleichen\, wie sie seit der Neuzeit in bürgerlichen und proletarischen Revolutionen gleichermaßen angestrebt wurde\, für gescheitert erklärt.  \n\n\n\nWir wollen uns daher – ist das Buch doch in der dunkelsten Stunde des 20. Jahrhunderts entstanden – genauer anschauen\, ob die Diagnose\, die Adorno und Horkheimer der geschichtlichen Entwicklung und den Gesellschaften\, die diese vorangetrieben haben\, unterbreiten\, trägt. Ist Vernunft heute Unvernunft\, Hypermoderne ein versteckter Archaismus und die Wissenschaft vollendeter Aberglaube – sind das Scheitern des aufklärerischen Denkens im Nationalsozialismus und die zynische Verwirklichung der technischen Rationalität in den Vernichtungslagern tatsächlich unrettbare Erben der Geschichte der Philosophie? Lässt sich angesichts dessen\, was geschehen ist\, Philosophie auch heute weiter betreiben\, die Philosophie\, die gemäß ihrer Ursprünge an die Eudämonie\, das geglückte Leben glaubte\, und stets dafür zu kämpfen bereit war?  \n\n\n\nIm Lesekreis wollen wir die Dialektik der Aufklärung daher im Sinne einer immanenten Kritik (der Philosophie wie der bürgerlichen Gesellschaft) lesen\, als eine Kritik\, die Aufklärung und Denken\, Rationalität und Vernunft nicht hinter sich zu lassen gewillt ist\, sondern einen Weg aus dem Inneren dieser Begriffe und der Gesellschaft\, innerhalb derer sie entstanden sind\, sucht. Immanente Kritik kommt daher ohne transzendente Gewissheiten\, ein ontologisches Fundament oder metaphysische Voraussetzungen (Voller 2022: 356) aus – sie arbeitet sich an der Genese dieser Begriffe ab und überprüft ihre Geltung in und anhand der gegenwärtigen Gesellschaft.  \n\n\n\nGegenstände der immanenten Kritik sind in dem von uns zu lesenden Buch neben dem philosophischen Denken und seiner Geschichte sowie dem Wirken der Massenmedien zur Mitte des 20. Jahrhunderts zentral die Anamnese des den Völkermord an den europäischen Juden ermöglichenden Antisemitismus\, der auch nach 1945 – wurde das Buch 1947 erweitert wiederveröffentlicht\, bevor es 1969 endgültig auf den deutschen Markt kam – in den demokratischen Gesellschaften des Westens für die beiden Autoren umso extensiver fortwest. \n\n\n\nFür uns heute sind die drei genannten Gegenstände\, die nicht auf einen abstrakten Begriff gebracht werden können\, weiterhin zentral; eine Beschäftigung mit ihnen geboten. Vielleicht ist das dunkelste Kapitel der Menschheitsgeschichte gemäß der Stimmung\, die Adorno und Horkheimer in der Dialektik der Aufklärung beim Lesen dieses Kapitels so brilliant einzufangen vermochten\, auch die unsrige: Schock angesichts des Gegebenen\, der nicht zur Resignation\, sondern zum emphatischen Denken uns verleiten muss\, angesichts aller Hoffnungslosigkeit. – “Diese Stimmung\, diese Einstellung ist nicht mehr die unsrige”\, schreibt Jürgen Habermas (1988: 130)\, und wir sind gezwungen zu antworten: ‘Diese Stimmung\, diese Einstellung sollen nicht mehr die unsrigen sein\, und doch sind wir verpflichtet\, sie zu spüren und sie einzunehmen.’ \n\n\n\n\n\n\n\nHabermas\, Jürgen (1988): Die Verschlingung von Mythos und Aufklärung: Horkheimer und Adorno. In: ders.: Der philosophische Diskurs der Moderne. Zwölf Vorlesungen. Frankfurt am Main: Suhrkamp\, S. 130-157. \n\n\n\nVoller\, Christian (2022): In der Dämmerung. Studien zur Vor- und Frühgeschichte der Kritischen Theorie. Berlin: Matthes und Seitz. \n\n\n\n\n\n\n\nPrimärliteratur:  \n\n\n\nHorkheimer\, Max; Adorno\, Theodor W. (2014 [1944/1947]): Dialektik der Aufklärung. Philosophische Fragmente. In: Alfred Schmidt & Gunzelin Schmid Noerr (Hrsg.): Max Horkheimer. Gesammelte Schriften. Band 5: ‚Dialektik der Aufklärung‘ und Schriften 1940-1950. Frankfurt am Main: Fischer\, S. 13-290. \n\n\n\nSekundärliteratur: \n\n\n\nBecker-Schmidt\, Regina (2017 [1991]): Identitätslogik und Gewalt. Zum Verhältnis von Kritischer Theorie und Feminismus. In: dies.: Pendelbewegungen – Annäherungen an eine feministische Gesellschafts- und Subjekttheorie. Aufsätze aus den Jahren 1991-2015. Opladen\, Berlin & Toronto: Verlag Barbara Budrich\, S. 231-247. [Aufsatz] \n\n\n\nAdorno\, Theodor W. (2019 [1948]): Bemerkungen zu The Authoritarian Personality von Adorno\, Frenkel Brunswik\, Levinson\, Sanford. In: Eva-Maria Ziege (Hrsg.): Bemerkungen zu ‘The Authoritarian Personality’ und weitere Texte. Berlin: Suhrkamp\, S. 21-70. [aus Adornos Nachlass] \n\n\n\nClaussen\, Detlev (1994): Grenzen der Aufklärung. Die gesellschaftliche Genese des modernen Antisemitismus. Frankfurt am Main: Fischer. [Monographie] \n\n\n\nGramm\, Gerhard (1985): Vom „Zeitkern der Wahrheit“. Anmerkungen zu Geschichte und Wahrheit in der Kritischen Theorie. In: Gerhard Gramm (Hrsg.): Angesichts objektiver Verblendung. Über die Paradoxien kritischer Theorie. Tübingen: Konkursbuchverlag\, S. 229-251. [Sammelband-Beitrag] \n\n\n\nGrimminger\, Rolf (1990): Die Gegenwart und das Erbe der Dialektik der Aufklärung der Vergangenheit. In: ders.: Die Ordnung\, das Chaos und die Kunst. Für eine neue Dialektik der Aufklärung. Frankfurt am Main: Suhrkamp\, S. 11-112. [Buchkapitel] \n\n\n\nHesse\, Heidrun (1986): Vernunft-Geschichte im Bannkreis der Wiederholung. Die Grundfigur der Dialektik der Aufklärung: der Mythos vom Immergleichen. In: dies.: Vernunft und Selbstbehauptung. Kritische Theorie als Kritik der neuzeitlichen Rationalität. Frankfurt am Main: Fischer\, S. 117-136. [Buchkapitel] \n\n\n\nHindrichs\, Gunnar (2020): Unendliche Vorgeschichte. Die Modernitätsbestimmung der Dialektik der Aufklärung. In: ders.: Zur kritischen Theorie. Berlin: Suhrkamp\, S. 91-119. [Aufsatz] \n\n\n\nInstitut für Sozialforschung (Hrsg.) (1991 [1956]): Soziologische Exkurse. Nach Vorträgen und Diskussionen. Frankfurt am Main: Europäische Verlagsanstalt. [Sammelband] \n\n\n\nKamper\, Dietmar (1987): Aufklärung – was sonst? Eine dreifache Polemik gegen ihre Verteidiger? In: Dietmar Kamper & Willem van Reijen (Hrsg.): Moderne versus Postmoderne. Frankfurt am Main: Suhrkamp\, S. 37-45. [Sammelband-Beitrag] \n\n\n\nMensching\, Günther (1984): Zu den historischen Voraussetzungen der „Dialektik der Aufklärung“. In: Michael Löbig & Gerhard Schweppenhäuser (Hrsg.): Hamburger Adorno-Symposion. Springe: Zu Klampen\, S. 25-45. [Sammelband-Beitrag] \n\n\n\nNeckel\, Sighard (2005): Die Verwilderung der Selbstbehauptung. Adornos Soziologie: Veralten der Theorie – Erneuerung der Zeitdiagnose. In: Axel Honneth (Hrsg.): Dialektik der Freiheit. Frankfurter Adorno-Konferenz 2003. Frankfurt am Main: Suhrkamp\, S. 188-204. [Sammelband-Beitrag] \n\n\n\nRaulet\, Gérard (1986): Gehemmte Zukunft. Zur gegenwärtigen Krise der Emanzipation. Darmstadt/Neuwied: Luchterhand. [Monographie] \n\n\n\nReijen\, Willem van; Schmid Noerr\, Gunzelin (Hrsg.) (1987): Vierzig Jahre Flaschenpost: ‚Dialektik der Aufklärung‘ 1947-1987. Frankfurt am Main: Fischer. [Sammelband] \n\n\n\nSchmid-Noerr\, Gunzelin (1997): Zur Ideengeschichte und Aktualität der Dialektik der Aufklärung. In: ders.: Gesten aus Begriffen. Konstellationen der Kritischen Theorie. Frankfurt am Main: Fischer\, S. 19-50. [Aufsatz] \n\n\n\nSchweppenhäuser\, Hermann (1986): Sprachbegriff und sprachliche Darstellung bei Horkheimer und Adorno. In: Alfred Schmidt & Norbert Altwicker (Hrsg.): Max Horkheimer heute: Werk und Wirkung. Frankfurt am Main: Fischer\, S. 328-348. [Sammelband-Aufsatz] \n\n\n\nVogelmann\, Frieder (2022): Adornos und Horkheimers emanzipierendes Wissen. In: ders.: Die Wirksamkeit des Wissens. Eine politische Epistemologie. Berlin: Suhrkamp\, S. 96-136. [Buchkapitel] \n\n\n\nZiege\, Eva-Maria (2009): Antisemitismus und Gesellschaftstheorie. Die Frankfurter Schule im amerikanischen Exil. Frankfurt am Main: Suhrkamp. [Monographie] \n\n\n\nTexte von Jürgen Habermas und Axel Honneth auf Anfrage erhältlich.
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SUMMARY:Buchenwald im Kreuzfeuer. Über die Entwicklungen in deutschen Gedenkstätten​​​ | Ein Vortrag von Richard-Hellmut Stoenescu und Kevin Holfeld
DESCRIPTION:Am Wochenende 11./12. April wollen zum 81. Jahrestag der Befreiung des damaligen Konzentrationslagers Buchenwald in Weimar linke Antisemiten unter dem Kampagnenmotto „Kufiyas in Buchenwald“ ein Gedenkwochenende veranstalten und am Sonntag demonstrieren. Dies reiht sich in eine vermehrte Anzahl von Angriffen auf das Gedenken sowie Gedenkstätten ein\, wie die jüngste Handreichung der RIAS unterstreicht. \n\n\n\nDass die Angriffe immer häufiger von links kommen\, lässt sich auch in der Causa Buchenwald beobachten. Die Vorgeschichte reicht bis ins vergangene Jahr und ist in der Öffentlichkeit spätestens seit dem August 2025 mit der Klage einer Trägerin der sogenannten Kufiya gegen die Gedenkstätte Buchenwald bekannt. Diese Klage und die Kampagne „Kufiyas in Buchenwald“ sind Anlass\, sich mit der deutschen Gedenkstättenpolitik auseinanderzusetzen und die Hintergründe sowohl des Kufiya-Verbots als auch seiner Kritik zu beleuchten. \n\n\n\nRichard-Hellmut Stoenescu und Kevin Holfeld haben beide Neuere und Zeitgeschichte u.a. in Dresden und Potsdam studiert. \n\n\n\nEine Veranstaltung des disput e.V. und der Pirnaer Autonomen Linken.
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SUMMARY:Categories as Social Practice and the Value-Form of Experience | Ein Seminar von Franz Heilgendorff
DESCRIPTION:Für Kant ist das transzendentale Subjekt die formale Bedingung der Einheit der Erfahrung. Gesellschaftlich entspricht es der Wertform\, die uns zwingt\, die Welt in identifizierender und abstrahierender Weise zu synthetisieren. In der Kritischen Theorie wurden die Kategorien der Logik und Metaphysik daher als verdinglichte soziale Beziehungen kritisiert: Die dem erkennenden Subjekt zugeschriebene Abstraktion sei bereits real\, im Voraus innerhalb der Tauschgesellschaft vollzogen und der soziale Gehalt abstrakt-logischer Kategorien erkenn- wie kritisierbar. \n\n\n\nAber wie lässt sich die Einsicht\, dass Kategorien sedimentierte soziale Praxis sind\, in ein empirisches Forschungsdesign übersetzen? Es scheint\, Kategorien werden dort sichtbar\, wo sie „arbeiten“: wo sie scheitern\, repariert werden müssen oder ihre Rahmen gesprengt werden. Wie handhaben Subjekte in sozialen Bewegungen oder im Produktionsprozess abstrakte Kategorien wie Identität\, Kausalität oder Zeit und wie werden diese dabei transformiert? Welchen kategorialen Zwängen unterliegen wir\, um überhaupt als Subjekte handlungsfähig zu sein? Und lassen sich die Kategorien der Philosophie überhaupt nach „unten“ öffnen\, so dass darin eigene Erfahrungen artikuliert werden könnten? \n\n\n\nWährend die gesellschaftliche Produktion und der Markt beispielsweise eine lineare\, quantifizierbare Zeit erzwingen\, entstehen qualitative Zeiterfahrungen in den Sphären der Reproduktion und des Widerstands. In diesem Spannungsfeld verstrickt sich eine kategorial bestimmte Vernunft in Widersprüche. So entsteht Raum für das Vermögen der Phantasie (Negt\, Kluge\, Becker-Schmidt) und für einen Begriff von Klassenbewusstsein\, der nicht als bloße Artikulation von Interessen verstanden wird. Untersucht werden soll\, ob sich dabei eine tiefgreifende Umwälzung der Kategorien unserer Selbst- und Weltwahrnehmung vollzieht\, die die Ebene des kategorialen Apparates selbst erreicht. Das Seminar hat daher Forschungscharakter: einen empirischen Zugang zu entwickeln\, der diese kategorialen Verschiebungen sichtbar macht und fragt\, wie Erkenntnis- und Sozialstrukturen zusammenhängen. \n\n\n\n(Das Seminar wird auf Deutsch und/oder Englisch abgehalten.)
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SUMMARY:In postnazistischer Gesellschaft. Adorno und der Zwang zur Soziologie | Ein Vortrag von Dirk Braunstein
DESCRIPTION:Bourdieu hat Adorno einst vorgeworfen\, er habe sich geweigert\, die „Küche der Empirie“ zu betreten und sich in ihr „seine Hände zu beschmutzen“\, und das Gegenteil ist wahr. Denn mag sich Adorno anfänglich auch eine Karriere als Philosoph\, Komponist und Musikkritiker vorgestellt haben\, dessen Gesellschaftskritik sich vornehmlich in Kategorien der Ästhetik und der Kunst ausdrückt\, so wurde er von der historischen Entwicklung bald darüber belehrt\, dass eine kritische Theorie der Gesellschaft ohne die empirische Untersuchung ebendieser Gesellschaft kaum möglich\, gewiss jedenfalls nicht praktisch wirksam ist. \n\n\n\nDer Vortrag zeichnet den Weg Adornos von seiner frühen Beschäftigung mit Georg Lukács und Walter Benjamin übers Exil in den USA und die Wiederkehr nach Frankfurt nach\, bis er\, als Direktor des Instituts für Sozialforschung\, maßgebliche Studien zum politischen Bewusstsein der Westdeutschen leitete: vom „Gruppenexperiment“ in der neu gegründeten BRD bis zur „Heimkehrerstudie“ unter ehemaligen Kriegsgefangenen. Beide Untersuchungen verdeutlichen\, weshalb Adorno überhaupt nach Deutschland zurückgekehrt ist und weshalb deutsche Geschichte nicht vergeht.
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SUMMARY:Das Verschwinden des Holocaust – Zum Wandel der Erinnerung | Vortrag und Buchvorstellung mit Jan Gerber
DESCRIPTION:Die Erinnerung an den Holocaust schwindet\, seine Singularität wird zusehends infrage gestellt. Vor diesem Hintergrund lohnt es sich\, daran zu erinnern\, dass sich die Erkenntnis von der Besonderheit des Verbrechens erst spät durchsetzte. Die Unterschiede zwischen Konzentrations- und Vernichtungslagern\, zwischen Buchenwald und Birkenau\, Belsen und Belzec\, waren lange kaum jemandem bewusst. Auch die Erinnerung begann zeitlich verzögert. Der Holocaust bewegte sich erst seit den Siebzigern aus den Vororten des Gedächtnisses an den Zweiten Weltkrieg in sein Zentrum. \n\n\n\nJan Gerber geht den Ursachen dieser Entwicklung nach. Damit fragt er zugleich nach den Bedingungen von Erinnerung und Erkenntnis – von Bedingungen\, die gegenwärtig zu erodieren scheinen. Die Gedächtnisgeschichte des Holocaust wird mit der Politik‑\, Wirtschafts- und Sozialgeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts verbunden. Auf diese Weise werden die aktuellen Debatten über die Bedeutung des Holocaust\, sein Verhältnis zu den Kolonialverbrechen und die Politik Israels historisch eingeordnet. Es entsteht eine integrierte Geschichte der Holocausterinnerung. \n\n\n\nJan Gerber (Leipzig) ist Politikwissenschaftler und Historiker.
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SUMMARY:Lesekreis "Es denkt" (Ilse Bindseil)
DESCRIPTION:[Immer mittwochs von 17 bis 19 Uhr] \n\n\n\nIrgendwie geht alles den Bach runter. Inflation\, Rechtsruck und Abschottung\, eine erstarkende AfD. Friedrich Merz fordert auf einmal\, dass Menschen 70 Stunden die Woche arbeiten sollen und ihre Rente durch Aktien sichern. Darüber lässt sich leicht den Kopf schütteln und sagen: Schlimm\, schlimm\, was für Idioten. Doch diese Verurteilung hilft nicht dabei\, die Gesellschaft\, in der wir alle gemeinsam leben\, besser zu verstehen. Und nur wenn wir verstehen\, in welcher Gesellschaft wir leben\, können wir sie überhaupt in eigene Regie nehmen\, können wir die Gesellschaft zu etwas Besserem verändern. Eine theoretische Auseinandersetzung damit\, was die Gesellschaft heutzutage ausmacht\, hilft\, die Gesellschaft besser zu verstehen. \n\n\n\nGleichzeitig gibt es aber auch immer wieder Vorbehalte dagegen\, sich mit den Texten toter Männer zu beschäftigen. Ein Vorbehalt ist\, dass beispielsweise Marx oder Lenin als Autorität gehandhabt werden\, der es zu gehorchen gelte. Dann wird Marx oder Lenin gelesen\, aber nicht\, um die Gesellschaft besser zu verstehen\, sondern um Orientierung für die politische Praxis zu erhalten. Dann bedeutet Emanzipation\, Marx und Lenin richtig auszulegen und ihnen zu gehorchen. Ein anderer Vorbehalt ist\, dass die Auseinandersetzung mit der Theorie dazu benutzt wird\, um sich selbst über die anderen Menschen zu erheben. Dann gibt es die Gruppe der Gebildeten\, die verstanden haben\, wie die Gesellschaft funktioniert. Und damit auch die Gruppe der Idioten\, die es nicht verstanden hätten. Die Vorbehalte gegen eine theoretische Auseinandersetzung beziehen sich demnach darauf\, dass Theorie benutzt wird entweder\, um die eigene Praxis abzusichern\, oder\, um sich selbst über andere Menschen zu erheben. Dadurch ergibt sich die Frage\, was eigentlich die Aufgabe einer theoretischen Auseinandersetzung sein kann und sollte. \n\n\n\nDieser Frage möchten wir uns in einem Lesekreis widmen. Wir werden ‚Es denkt‘ von Ilse Bindseil (1945-) lesen. Bindseil ist eine kritische Theoretikerin\, die seit den 1980er Jahren publiziert. Eine Frage\, die das Werk immer (mehr oder weniger explizit) begleitet\, ist\,  inwiefern Erkenntnis von der Gesellschaft immer auch Selbsterkenntnis sein muss\, da wir selbst ja Teil der Gesellschaft sind. ‚Es denkt‘ wurde 1995 veröffentlicht und widmet sich auf einer sehr grundsätzlichen Ebene der Frage\, was die Zuständigkeit und Grenzen des Denkens sind. ‚Es denkt‘ ist ein „Plädoyer gegen die Lieblingsbeschäftigung Kritischer Theorie\, Geist gegen Gesellschaft auszuspielen“\, das heißt\, sich durch die theoretische Auseinandersetzung über die Gesellschaft zu erheben. Nach Bindseil muss sich die Theorie klarmachen\, wie die Gesellschaft ist\, darf aber der Praxis weder sagen\, wie die Gesellschaft verändert werden sollte\, noch darf die theoretische Perspektive das eigene (richtige) Denken der (falschen) Gesellschaft gegenüberstellen. \n\n\n\nDer Lesekreis findet immer mittwochs von 17:00 bis 19:00 statt und startet am 21.1. ‚Es denkt‘ ist mit 112 Seiten recht kurz. Das Buch eignet sich auch als Lesekreis\, weil es vom Schreibstil zwar sehr kompliziert ist\, aber vergleichsweise wenig Vorwissen voraussetzt. Weil die Sätze teilweise recht verschachtelt geschrieben sind\, lesen wir vorraussichtlich jede Woche nur 3-5 Seiten und kommen damit auf maximal 26 Sitzungen. Alle unterschiedlichen Vorerfahrungen sind willkommen\, auch wenn du noch nie in einem Lesekreis warst\, bist du herzlich eingeladen. Wir nehmen uns die Zeit\, alle Begriffe so zu besprechen\, dass jeder mitkommt. Die Bedingung dafür ist jedoch\, dass wir eine beständige Gruppe sind. Nach den ersten zwei Sitzungen bitten wir darum\, dass niemand mehr unabgesprochen neu dazukommt. Auch wünschen wir uns\, dass\, wenn du Lust hast\, dabei zu sein\, du regelmäßig kommst. Wenn du gerne dabei sein möchtest\, aber beim ersten Treffen nicht kannst\, schreibe gerne eine Mail an bib@disputhek.de
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SUMMARY:Totalität – Marx\, Adorno und das Problem kritischer Gesellschaftstheorie | Ein Vortrag von Alex Struwe
DESCRIPTION:Totalität beschreibt das Problem\, ob und wie es überhaupt möglich ist\, Gesellschaft als Ganze zu begreifen. Mit dem »Ende der großen Erzählungen« schien sich diese Frage erübrigt zu haben. Aber in der multiplen Krise\, Klimakatastrophe und dem globalen Erstarken der Rechten kehrt die Notwendigkeit wieder\, den Zusammenhang des Ganzen zu bestimmen. Mit Kapitalismuskritik\, Klassenanalyse und Gesellschaftstheorie kommt auch das ver­drängte Problem der Totalität zurück. \n\n\n\nAktuelle Theorien müssen diese Leerstelle der Totalität nun füllen. Vom Populismusbegriff zur Neuen Klassenpolitik über die Wiederentdeckung der Kritischen Theorie\, des Autoritarismus bis zur Geschichtsphilosophie wird zwar wieder über Struktur und das Ganze der Gesellschaft spekuliert. Aber diese Bestimmungen bleiben notwendig abstrakt – und damit Teil des Problems. \n\n\n\nIst Totalität also immer eine schlechte Verallgemeinerung oder gibt es sie in Wirklichkeit? Alex Struwe spürt dieser Frage nach und findet bei Marx und der Entwicklung des Materialismus bis zu Theodor W. Adorno Möglichkeiten einer konkreten Bestim­mung des Gesamtzusammenhangs. Diese Theorien nachzuvoll­ziehen bietet auch die Chance auf eine Erkenntnis der Gegenwart. Und ohne diese gibt es keinen Einspruch gegen die herrschenden Verhältnisse.
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SUMMARY:Theorie und Kritik der Avantgarde | Redaktion Kunst\, Spektakel & Revolution
DESCRIPTION:„Kunst\, Spektakel & Revolution“ ist der Titel einer Veranstaltungsreihe in Weimar und eines Magazins\, das seit 2010 in unregelmäßigen Abständen erscheint. KSR beschäftigt sich mit dem Verhältnis von Ästhetik und Gesellschaftskritik und lotet aus\, an welchen Punkten in der Geschichte (anti-)künstlerische und revolutionäre Bewegungen ineinander übergingen. \n\n\n\nIm Juli ist die neunte Printausgabe von KSR erschienen. Das Heft beschäftigt sich mit dem Vermächtnis der historischen Avantgarden – also mit jenen Bewegungen wie Futurismus\, DaDa oder Surrealismus\, die die Institution der Kunst sprengen wollten\, um die Potentiale der Kunst in das Vorhaben einer umfassenden Neugestaltung der Gesellschaft einfließen zu lassen. Diese Strömungen wollten die Wurzeln der Widersprüche des modernen Zeitalters freilegen und entwickelten dabei eine faszinierende Formensprache. Sie erreichten einen erstaunlichen Grad der Reflexion künstlerischer Mittel\, formulierten einen heftigen Einspruch gegen den herrschenden Status quo und traten ein für das Neue. Dabei waren die Avantgarden selbst von einer Reihe von Widersprüchen geprägt – so revolutionär sie alle waren\, bedeutete dies nicht immer Menschlichkeit in einem emanzipatorischen Sinne. Und ihr Unterfangen ist auf seltsam untote Weise in der Postmoderne präsent\, die die Moderne nicht überwunden hat. \n\n\n\nIn der Heftvorstellung sollen einige Thesen zur Avantgarde vorgestellt und dabei ein Einblick ins Heft geliefert werden. \n\n\n\nhttps://spektakel.org/
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SUMMARY:Die Wiederkehr des Marxismus-Leninismus. Zur Reanimation eines Untoten durch rote Gruppen | Ein Vortrag von Joel Franke
DESCRIPTION:Schien der Marxismus-Leninismus seit dem Zusammenbruch des Ostblocks auf dem Müllhaufen der Geschichte gelandet zu sein\, erfährt er heute durch das verstärkte Auftreten roter Gruppen seine Wiedererweckung. Entstanden als stalinistische Kanonisierung von Marx\, Engels und Lenin avancierte er zur Staatsideologie der UdSSR und des restlichen Ostblocks. Heute muss der Marxismus-Leninismus wieder als eine Legitimationstheorie für eine bestimmte Organisationsform\, der Kaderpartei\, herhalten. Doch während Kaderparteien kaum Erfolge in westlich industrialisierten Gesellschaften erzielen konnten\, schmälert dies die gegenwärtige Beliebtheit des Marxismus-Leninismus genauso wenig wie deren grundsätzlicher Autoritarismus. Grund genug\, sich den Marxismus-Leninismus einmal genauer anzuschauen. \n\n\n\nDer Vortrag führt kritisch in den Marxismus-Leninismus ein\, um dann gemeinsam dessen bleibende Beliebtheit zu diskutieren.
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SUMMARY:Lawfare gegen Israel - Über das Grundgesetz des Völkerrechts | Ein Vortrag von Philip Zahner
DESCRIPTION:Die Welt sitzt zu Gericht über Israel\, den „Juden unter den Staaten“ (Poliakov). Im Dezember 2023 stellte Südafrika beim Internationalen Gerichtshof (IGH) in Den Haag einen Antrag auf die Einleitung eines Verfahrens gegen Israel wegen angeblicher Verstöße gegen die sogenannte Völkermordkonvention von 1948. Im Mai 2024 beantragte Karim Ahmad Khan\, damaliger Chefankläger am Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag\, die Ausstellung von mehreren Haftbefehlen im Zusammenhang mit angeblichen Kriegsverbrechen im laufenden Krieg gegen die Hamas. Im November 2024 erließ der IStGH dann tatsächlich Haftbefehle gegen Benjamin Netanjahu und Joaw Gallant. Zum ersten Mal in der Geschichte wurden damit Haftbefehle gegen Spitzenpolitiker eines westlichen Staates ausgestellt. Im September 2025 besiegelte eine unabhängige Untersuchungskommission des notorischen UN-Menschenrechtsrats im Namen der Weltöffentlichkeit dann das Urteil über Israel\, indem sie kolportierte: Israel verübe einen Genozid an den Palästinensern. \n\n\n\nEs ist der Jargon des Völkerrechts\, durch den das „Gerücht über die Juden“ (Adorno) und ihren Staat mit den höheren Weihen des Rechtsfetischismus versehen und so salonfähig gemacht werden soll. Einen „Weltsouverän“ (Scheit) über den einzelnen Staaten\, der die Geltung des Völkerrechts überhaupt erst garantieren könnte\, kann es unter den Bedingungen des Kapitals jedoch nicht geben. Darum muss die durch diese Illusion verdrängte politische Gewalt stets wiederkehren im Hass auf den jüdischen „Gegenstaat“\, der dem Frieden der Völker entgegensteht\, weil er im Angesicht der antisemitischen Bedrohung\, die dem innersten der gesellschaftlichen Totalität selbst entspringt\, immer wieder aufs Neue dazu gezwungen ist\, seine Souveränität gegen seine Feinde zu behaupten. Der fromme Wunsch des Immanuel Kant nach einem „ewigen Frieden“ durchs internationale Recht zeigt im jüngsten „Lawfare“ gegen Israel und dessen ‚genozidale Bestrebungen‘ seine böse Fratze: sein Ziel ist es\, jenem Staat die Souveränität zu nehmen\, der die Juden im Ernstfall allein schützen kann. \n\n\n\nDas Grundgesetz des Völkerrechts gibt sich als genuiner Ausdruck der deutschen Ideologie unter den Bedingungen des sekundären Postnazismus zu erkennen. Ist die deutsche Ideologie in ihrer Wirkung auch keineswegs beschränkt auf Deutschland\, führt ihre Kritik doch zugleich dicht heran an die Legitimationsgrundlage des deutschen „Staats des Grundgesetzes“ (Bruhn)\, der aufgrund seiner eigenen Staatsräson\, die im Völkerrecht gründet\, seit dem 7. Oktober 2023 nicht zufällig immer häufiger in Konflikt mit Israel gerät. \n\n\n\nEs spricht Philip Zahner (Wien)\, Mitarbeiter beim ça-ira-Verlag und Redaktionsmitglied der sans phrase – Zeitschrift für Ideologiekritik.
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SUMMARY:Zum Begriff der Natur\, der Ökologie\, der beschädigten Subjektivität: Die Kritische Theorie des Karl Heinz Haag
DESCRIPTION:Ein Vortrag von Peter Kern\, veranstaltet durch das Referat Politische Bildung des StuRa der TU Dresden  \n\n\n\nDer Vortrag behandelt den Begriff der Naturwissenschaft\, wie er für die Kritische Theorie schulbildend war. Adorno und Horkheimer sahen sie eingepasst in die von ihnen beschriebene\, verhängnisvolle Dialektik der Aufklärung. Karl Heinz Haag untersucht die Methodik der physikalischen Wissenschaften und sein Begriff ist präziser. Im Labor und unter dem Experiment wird Natur zu einer von Masse\, Ausdehnung\, Geschwindigkeit und Energie bestimmten Größe. Dass dies die ganze Natur sei\, folgt nicht aus den Lehrsätzen der Physik oder der Chemie\, sondern aus denen der modernen\, nachmetaphysischen Philosophien. Für diese gilt unumstößlich: Um Naturprozesse zu begreifen\, reichen die Naturgesetze völlig aus.Haags an Kants Vernunftkritik anschließende erkenntnistheoretische Reflexion fördert dagegen hervor: Damit ein Organismus entsteht\, sind zueinander passende Stoffe und Gesetze verlangt\, aber diese Koordination bewirken die materiellen Stoffe und die beteiligten Naturgesetze nicht aus sich selbst. Sie unterliegen einer Zwecksetzung\, einem organisierenden Telos\, sonst wäre die lebendige Natur bloß die Summe ihrer Teile. Naturprozesse haben ihren verursachenden Grund in einer naturwissenschaftlich nicht fixierbaren Dimension. Diese Dimension auszublenden\, Natur positivistisch\, wesenlos zu denken\, ist irrational. Das systemtheoretische Paradigma der selbstreferentiellen Natur\, das im Zufall die Verursachung komplexer Systeme sieht\, ist die ideengeschichtlich letzte Ausprägung dieser Irrationalität.Haags Beitrag zur Kritischen Theorie formuliert den völligen Widerspruch zu den heute vorherrschenden nachmetaphysischen Philosophien. Deren Axiom von der wesenlosen Natur steht am Anfang der bürgerlichen Weltauffassung. Der Glaubenssatz entzieht der Kritik\, was für die ökologischen Katastrophen der Gegenwart ursächlich ist: Die ins Maßlose gesteigerte Naturbeherrschung. Auch die Menschen gelten diesem Positivismus für wesenlos – die kommode Anthropologie der kapitalistischen Gesellschaft. In ihr erfährt Individualität ihre große Feier\, aber die vereinzelten\, in Konkurrenz zueinander gestellten Subjekte sind in Wahrheit völlig depotenziert. Haag: „In einer wesenlosen Welt nehmen die wesenlosen Subjekte sich selber für ihren eigenen Sinn.“ Ihr Vermögen zu Mitgefühl und solidarischem Handeln ist geschwächt. Letzter Punkt des Vortrags: Wer war überhaupt Karl Heinz Haag? Der Kritischen Theoretiker wird als ein Mentor der Emanzipationsbewegung in den westdeutschen\, späten 60er Jahren vorgestellt. Das Referat will ihn und diese Bewegung der Vergessenheit entreißen.
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SUMMARY:Ideolotterie  | AK Zweifel und Diskurs
DESCRIPTION:Im Nachhinein ist man immer schlauer\, oder? \n\n\n\nAuch wenn im akademischen Betrieb gerade an der Abschaffung des Ideologie-Begriffs gearbeitet wird und lieber von Narrativen oder Ähnlichem gesprochen wird\, erfahren wir die Wirkmächtigkeit eben jener immer wieder am eigenen Leib: Sei es eine Konversation am Arbeitsplatz\, in der nonchalante einfließt\, dass – sinngemäß – wer nicht arbeitet\, auch nicht essen soll. Vielleicht lässt auch die stereotype Figur des leicht angetrunkenen Onkels bei der Familienfeier seinem Frust freien Lauf und gibt seine Sympathie für Remigration zum Besten. Oder die Mutter versucht\, das eigene Kind durch biologistische Argumentation auf die gesellschaftliche Rolle festzuschreiben\, aus der doch der Ausbruch ersehnt wird\, indem sie erklärt\, was sich für Männer und Frauen natürlicherweise gehört. Immer wieder entsteht das Gefühl der Ohnmacht\, wenn sich in der Konfrontation mit Aussagen\, denen man doch widersprechen will\, nur ein Moment der Sprachlosigkeit breit macht. Da sich der Ohnmacht alleine meist nicht allzu gut stellen lässt\, laden wir zur „Ideolotterie“ ein. \n\n\n\nIn dem Rahmen soll der Raum geschaffen werden\, dass erfahrene Aussagen\, in anonymisierter Form\, besprochen werden können und gemeinsam reflektiert wird\, was sich im Gesagtem ausdrückt. \n\n\n\nhttps://zweifelunddiskurs.noblogs.org
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SUMMARY:Blind sein - ein philosophischer Erfahrungsbericht | Lesung und Diskussion mit dem Autor Tobias Litterst
DESCRIPTION:»Was ich über das Sehen weiß\, verdanke ich dem Studium der Philosophie.«Inmitten der Vormacht des Visuellen scheint ein Leben und Erleben\, dem gerade der wichtigste aller Sinne abgeht\, nahezu unvorstellbar: ungeheuerlich fremd. Tobias Littersts essayistische Studie entzündet sich an der scheinbar einfachen Frage\, die ihm – der von Geburt an blind ist – immer wieder gestellt wird: der Frage\, wie es ist\, blind zu sein.Vor dem Hintergrund seines konkreten Erlebens und in Auseinandersetzung mit Schopenhauer\, Nietzsche\, Camus und Adorno\, erschließt Litterst die Wahrnehmungswelt blinder Menschen jenseits klischeehafter Projektionen. Gleichermaßen persönliche Reflexion wie philosophische Erkundung\, ist Littersts Buch zugleich ein Versuch über die Möglichkeit von Glück inmitten des Absurden einer verdinglichten Welt.
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SUMMARY:How dare you? Autopsie der Klimabewegung | Ein Vortrag von David Luys
DESCRIPTION:Die Klimabewegung ist mausetot. Eben noch bestimmte der Schulstreik für das Klima den Stundenplan so manches Schülers\, das Boulevard polterte tagtäglich gegen die „Klimakleber“ und in Gefangenensammelstellen wimmelte es an einigen Wochenenden von Aktivistinnen in weißen Malerkitteln. Und heute? Freitag ist ein Schultag wie jeder andere\, für das urbane Verkehrschaos gibt es ganz andere Gründe und die Zeiten der Massenaktionen von Ende Gelände sind lange vorbei. Die Welt dreht sich weiter. \n\n\n\nDie Klimabewegten waren sich lange sicher\, das einzig richtige zu tun: die betonte Dringlichkeit\, die braven Gespräche mit Klimawissenschaftlerinnen\, die immergleichen Demonstrationen. Man hielt den Staat für ein Instrument\, das es bloß richtig zu stimmen gilt. Appelle\, Proteste\, moralistische Reden und sogar ein Hungerstreik waren die Waffen der Wahl\, um Politiker vom eigenen Ansinnen zu überzeugen. Als all das versagte\, blieb nichts – nur der Rückzug in Vereinzelung oder Wahnsinn. \n\n\n\nDie Katastrophe\, vor der man zu Recht warnte\, beginnt indes\, ihre volle Wirkung zu entfalten – allerdings nicht aus kaltherziger Ignoranz\, nicht aus stumpfer Unwissenheit\, sondern mit der Notwendigkeit eines Naturprozesses. \n\n\n\nAm rosaroten Selbstbild der einstigen Aktivisten beginnt ein Zweifel zu nagen: Was\, wenn das Scheitern nicht bloß tragisch war – sondern unausweichlich?
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SUMMARY:Alle reden vom Krieg - wir auch | Redaktion Distanz Magazin
DESCRIPTION:Das Distanz Magazin stellt die 8. Ausgabe zum Thema „Krieg und Frieden“ vor. Heinrich Hofer und Julian K.-Duschek diskutieren ihre Beiträge im Heft und skizzieren eine Kritik an Krieg und Konformismus. Dabei versuchen sie\, die Distanz zum allgegenwärtigen Positionierungszwang aufrecht zu erhalten\, der selbst Ausdruck des Krieges ist. \n\n\n\n»Krieg und Frieden« klang für die meisten lange Zeit nach einem banalen Gegensatz\, der in der Alltagssprache kaum einer näheren Bestimmung bedurfte. Die Forderung nach Frieden war lange Zeit so mainstream\, dass man mit Krieg- und Gewaltaffirmation regelrecht edgy und rebellisch sein konnte – und sich damit vielleicht sogar im Positionierungszwang eine fruchtbare Nische erkämpfte. »Bomber Harris do it again« war eine schonungslose Provokation mit einem schmerzenden Augenzwinkern\, eine Zuspitzung von Paul Spiegels »Hinter dem Ruf nach Frieden verschanzen sich die Mörder«\, und wollte darauf hinweisen\, dass es noch Schlimmeres geben kann als organisierte Massengewalt zwischen zwei Gruppen. Trotzdem bauen manche ihren radikalen Pazifismus mitunter zum Lebensstil aus und übersehen dabei\, dass unser politisch-ökonomisches Miteinander und Gegeneinander in erster Linie das Ergebnis von vertraglich fixierter Gewalt ist\, deren permanente Androhung eine inhumane Ordnung aufrechterhält. Andere rechtfertigen dagegen bis in die Gegenwart Militäreinsätze »wegen Auschwitz« und ignorieren dabei häufig den latenten Kriegszustand\, in dem sich die Staaten nach außen dauerhaft gegenüberstehen. Dem entspricht auch\, dass man oft gar nicht so richtig sagen kann\, was Frieden eigentlich ist\, und so wird der Begriff einfach als Abwesenheit bzw. Gegensatz von Krieg definiert\, lässt sich also ohne eine Vorstellung von Krieg gar nicht denken. In dieser negativen Bestimmung\, die es so schwer macht\, über Frieden zu schreiben\, ohne Krieg zu erwähnen\, könnte aber auch das utopische Potenzial dieser Vorstellung liegen: Frieden meint einen Zustand\, dessen nähere Bestimmung immer wieder neu und in Abgrenzung zum erfahrenen gesellschaftlichen Leid gewonnen werden muss und sich deshalb vielleicht nie positiv bestimmen lässt. \n\n\n\nSeit 2022 – und eben nicht schon seit 2014 – hört man plötzlich allerorts die Rede von einer »Rückkehr des Kalten Krieges« sowie einem »Ende der Friedensdividende«. Ob mit Blick auf den Kalten Krieg oder – wie die Formulierung vom »russischen Vernichtungskrieg« es ausdrückt – auf den Zweiten Weltkrieg\, meistens wird dabei versucht\, einen erneuten Anschluss der Gegenwart an die Gewaltgeschichte des 20. Jahrhunderts herzustellen. Distanz Nr. 8 versucht\, einen Blick auf Krieg und die diesem zugrundeliegenden Verhältnisse zu werfen\, ohne sich eine feste Ahnung davon anzumaßen\, wohin der Zerfall der gegenwärtigen Weltordnung führen wird. \n\n\n\nZur Aufdeckung der vielfältigen Verdeckungszusammenhänge ist es manchmal nötig\, ein paar Schritte zurückzugehen\, um wieder nach vorne schauen zu können. So setzt sich Heinrich Hofer in seinem Beitrag mit der Kriegsphilosophie von Heraklit und Clausewitz auseinander\, um an diesen die Fallstricke des Nachdenkens über den Krieg zu diskutieren. Dabei zeigt er\, wie deren Ansätze dennoch dabei helfen können\, das Verhältnis von Krieg und Gesellschaft zu erhellen sowie die immanente Verselbständigungstendenz des Krieges einzuordnen. \n\n\n\nDie Transformation des allgegenwärtigen Gewaltverhältnisses im Kapitalismus zeichnet auch Julian K.-Duschek nach\, der seine Serie über den ›bellum omnium contra omnes‹\, den Krieg aller gegen alle\, fortführt. In der Epoche des Imperialismus wird dieses Verhältnis verdinglicht und avanciert zum internationalen Machtkampf zwischen den Staaten\, während es innerhalb dieser repressiv befriedet wird. \n\n\n\nDas Distanz-Magazin\, ursprünglich 2015 als Onlinemagazin in Bamberg gegründet\, erscheint seit 2021 nicht nur in deutlich größerem Umfang\, sondern auch als Printausgabe. Schwerpunkt und Ziel des Magazins ist eine Gesellschaftskritik\, die sich ausgehend vom Individuum nicht in Theorie und Bescheidwissen verliert\, sondern grundsätzlich unabgeschlossen und offen bleibt\, solange der Maßstab unserer Kritik\, „alle Verhältnisse umzuwerfen\, in denen der Mensch ein erniedrigtes\, ein geknechtetes\, ein verlassenes\, ein verächtliches Wesen ist“ (Marx)\, nicht erfüllt ist.
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SUMMARY:Der Traum vom Frieden. Warum die Zweistaatenlösung unter den gegebenen Umständen keine Lösung ist und der Palästina-Aktivismus den Palästinensern nicht hilft
DESCRIPTION:Vortrag und Heftvorstellung mit Leo Elser\, Zeitschrift Pólemos \n\n\n\nDie Rede von einer Zweistaatenlösung geht von der Annahme aus\, dass die regelmäßigen Kriege im Nahen Osten enden würden\, wenn neben dem bereits existierenden Staat Israel ein palästinensischer Staat entsteht. Aus mehreren Gründen ist diese Annahme keineswegs unmittelbar einleuchtend. So ist die Oberfläche der Erdkugel nahezu vollständig in Staaten aufgeteilt\, ohne dass deswegen der Weltfrieden ausgebrochen ist. Offenkundig garantiert Staatlichkeit alleine noch lange keinen Frieden. Auch abstrahiert die Rede von der Zweistaatenlösung von den weiteren Akteuren neben Israel und den Palästinenserorganisationen: der Hisbollah im Südlibanon\, Katar und natürlich dem Iran\, der schon lange vor dem jüngsten Krieg die Vernichtung Israels zum Staatsziel erklärt und seine aggressive Außenpolitik in der gesamten Region vom Jemen über den Irak nach Syrien bis in den Libanon und den Gazastreifen mit Milizen und Terrororganisationen gewaltsam durchzusetzen versucht. \n\n\n\nNicht zuletzt lehnt der Kriegsgegner Israels\, die Hamas\, nicht nur die Zweistaatenlösung ab\, sondern lehnt es überhaupt ab mit Israel auch nur über einen Quadratzentimeter Land zu verhandeln. Die Hamas ist aber dank der Unterstützung Katars und Irans bislang die herrschende Macht im Gazastreifen gewesen. \n\n\n\nWer also ernsthaft die Zweistaatenlösung fordert und behauptet\, sie wäre ein Schritt zum Frieden\, müsste sich auch mit den Voraussetzungen beschäftigen\, die gegeben sein müssten\, damit überhaupt sinnvoll von einem „palästinensischen Staat“ gesprochen werden kann und ebenso mit den Voraussetzungen\, die gegeben sein müssten\, damit ein solcher Staat eine einigermaßen realistische Option auf eine friedliche Koexistenz mit Israel bieten könnte. \n\n\n\nLeo Elser ist Autor und Redakteur der Zeitschrift Pólemos\, deren jüngste Ausgabe unter dem Titel „Verteidigt Israel“ erschienen ist. Dort schrieb der Referent über die Zweistaatenlösung. Dieser und weitere Artikel werden im Rahmen der Veranstaltung vorgestellt. Zeitschrift Pólemos: www.kritischetheorie.wordpress.com
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SUMMARY:Die 'Krise der Kritik' oder die 'Krise des Kritikers'? Die Form der Kritik im Neoliberalismus. Ein Vortrag von Minze Maraffa
DESCRIPTION:Der zentrale Begriff dieses Vortrags ist Kritik. Darunter verstehe ich eine Praxis\, welche durch die Analyse und Darstellung der gesellschaftlichen Verhältnisse die Möglichkeit von gesellschaftlicher Veränderung aufzuzeigen und im besten Falle diese Veränderung zu unterstützen versucht. Im Rahmen meiner Masterarbeit interessiert mich\, wie Kritik aussehen müsste\, die der aktuellen Zeit angemessen ist. Dafür gehe ich in drei Schritten vor: Erstens untersuche ich\, wie in aktuellen Debatten die Frage nach der Kritik behandelt wird. Es zeigen sich verschiedene Positionen\, welche jedoch alle unter dem Vorzeichen einer ‚Krise der Kritik‘ verstanden werden können: Im Neoliberalismus scheint die Grundlage für Kritik zu schwinden. Dieser Tatbestand begründet die Hypothese\, dass die Form\, in der sich Kritik äußern kann\, von den gesellschaftlichen Verhältnissen abhängt. Deshalb rekonstruiere ich im zweiten Schritt schlaglichtartig\, wie verschiedene Autoren (Marx\, Horkheimer\, Adorno) im Lichte ihrer Zeit auf die adäquate Form der Kritik reflektiert haben. Dadurch erhoffe ich mir eine Skizze des Verhältnisses von der Form der Kritik zu ihren gesellschaftlichen Verhältnissen. Schließlich möchte ich im dritten Schritt in das Denken und Schreiben von Ilse Bindseil einführen\, um zu untersuchen\, inwiefern Bindseil eine adäqute Form der Kritik im Neoliberalismus gefunden hat.
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SUMMARY:Lesekreis: Ursprung\, Telos und das Dazwischen? Interventionen zur Geschichtsphilosophie
DESCRIPTION:immer freitags\, 17-19 Uhr \n\n\n\nin der disputhek \n\n\n\nin Kooperation mit Referat Politische Bildung \n\n\n\n„Geschichtsphilosophische Grundlagen“ – so betitelte das RefPob den ersten Block der Reihe. Was aber ist Geschichtsphilosophie? Und warum ist sie notwendig? Im ersten Vortrag soll zumindest die zweite Frage beantwortet werden. Um aber der Frage nach der Geschichtsphilosophie als Bedingung des Nachdenkens über Geschichte\, der Reflexion auf die Geschichte und der Kritik des Geschichtsdenkens einerseits en detail\, andererseits selbstständig nachgehen zu können\, wird in den nächsten Wochen ein zusätzlicher Lesekreis angeboten. Von Walter Benjamin und Ernst Bloch über Jacob Taubes und Wolfhart Pannenberg bis hin zu Gerhard Stapelfeldt und Peggy Breitenstein sollen durch die Lektüre und Diskussion philosophische sowie theologische Momente der Geschichte beleuchtet werden\, um ihre inhärente Logik befragen und sie als gesellschaftskritische Kategorie verstehen zu können.
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SUMMARY:Das ängstliche Individuum zwischen Subjekt und Objekt. Momente einer kritischen Theorie der Gesellschaft. Ein Vortrag von Anna Lena Stefanides
DESCRIPTION:Will kritische Theorie Leiden zum Sprechen bringen\, kann sie die Angst nicht aussparen. Ein Gegenstand der Erkenntnis kann Angst im emphatischen Sinne allerdings auch nicht sein. Deshalb versuche ich im Rahmen dieses Vortrags\, einige Momente von Angst zu fassen\, die mir unentbehrlich für ihre kritische Reflexion zu sein scheinen: Ihre Undefinierbarkeit\, die reale Übermacht der Natur\, die gesellschaftlich notwendige Anpassung\, und die Überforderung des spätmodernen Individuums. Die vier Splitter bleiben zunächst unvermittelt\, aber in ihnen allen schwingt das problematische Verhältnis von Subjekt und Objekt mit. Insofern handelt es sich auch um eine Kritik der Erkenntnis.
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SUMMARY:Lesekreis: Ursprung\, Telos und das Dazwischen? Interventionen zur Geschichtsphilosophie
DESCRIPTION:immer freitags\, 17-19 Uhr \n\n\n\nin der disputhek \n\n\n\nin Kooperation mit Referat Politische Bildung \n\n\n\n„Geschichtsphilosophische Grundlagen“ – so betitelte das RefPob den ersten Block der Reihe. Was aber ist Geschichtsphilosophie? Und warum ist sie notwendig? Im ersten Vortrag soll zumindest die zweite Frage beantwortet werden. Um aber der Frage nach der Geschichtsphilosophie als Bedingung des Nachdenkens über Geschichte\, der Reflexion auf die Geschichte und der Kritik des Geschichtsdenkens einerseits en detail\, andererseits selbstständig nachgehen zu können\, wird in den nächsten Wochen ein zusätzlicher Lesekreis angeboten. Von Walter Benjamin und Ernst Bloch über Jacob Taubes und Wolfhart Pannenberg bis hin zu Gerhard Stapelfeldt und Peggy Breitenstein sollen durch die Lektüre und Diskussion philosophische sowie theologische Momente der Geschichte beleuchtet werden\, um ihre inhärente Logik befragen und sie als gesellschaftskritische Kategorie verstehen zu können.
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SUMMARY:Ein erster Blick hinter die Glasfassade: Eröffnung der disputhek am 26.4.
DESCRIPTION:Nicht nur in Dresden hat es sich bereits herumgesprochen (Mopo/TAG24 berichtete): Mit der disputhek entsteht in Dresden ein Austausch- und Veranstaltungsraum\, ein Ort zum individuellen wie gemeinsamen Lesen und Arbeiten\, und nicht zuletzt eine Bibliothek\, basierend unter anderem auf dem Nachlass von Joachim Bruhn. Ziel ist es\, einen Raum für Kritik zu schaffen\, die sich nicht selbst genügt. \n\n\n\nNachdem in den letzten Monaten viel organisiert\, geplant und diskutiert\, besonders aber sortiert\, geräumt und gebaut wurde\, möchten wir endlich mit euch am Samstag\, den 26.04.\, um 16:00 Uhr unsere Räumlichkeiten feierlich eröffnen. Ihr seid also alle herzlich eingeladen\, euch einen ersten Eindruck von der disputhek zu machen und mit uns ins Gespräch zu kommen\, zu diskutieren und anzustoßen. \n\n\n\nDa Kritik einen Gegenstand braucht\, wollen wir auf Basis von zwei kurzen Beiträgen die Umstände\, unter denen die Idee zur disputhek entstand und umgesetzt wurde\, nachzeichnen und eine Diskussion mit euch anstoßen. Björn Petersen spricht zunächst über die Notwendigkeit kritischer Theorie. Seine Ausführungen werden kommentiert von Tom Thümmler und Anna Lena Stefanides. Sandra Siwek stellt sich der Frage: „Warum eine Bibliothek?“. Es folgen Kommentare von Minze Marraffa und Natalia Fomina. \n\n\n\nKurz und knapp: \n\n\n\nWo: Leipziger Straße 84 (01127 Dresden-Pieschen)Wann: Samstag\, 26.04.\, 16:00 UhrWas: 16:00 feierliche Eröffnung der disputhek mit Snacks und Sekt18:00 Beiträge mit Kommentar und anschließender Diskussion
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